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Neu auf dem Hub: Die SMB Converter App für Legacy-Anlagen

Alte Maschinen, neue Risiken. Die Integration von SMBv1-Flotten in moderne SMBv3-Umgebungen ist die neue Herausforderung im Brownfield.
  • 04.12.2025
    Kay Andorf
Neu auf dem Hub: Die SMB Converter App für Legacy-Anlagen

In vielen Fertigungsumgebungen arbeiten modernste IT-Systeme Seite an Seite mit über Jahre gewachsenen Maschinenparks. Diese Brownfield-Strukturen sind wertvoll, aber oft herausfordernd, wenn alte Maschinen weiterhin produktive Dienste leisten, jedoch nur veraltete Protokolle wie SMBv1 unterstützen. Moderne IT-Infrastrukturen setzen aber längst auf SMBv3 – aus guten Gründen: Sicherheit, Stabilität und Compliance.

Um beide Welten effizient und sicher zu verbinden, steht im symmedia Hub jetzt eine neue Lösung bereit: die SMB Converter App.

Eine sichere Brücke zwischen modernen IT-Systemen und Legacy-OT

Die SMB Converter App übersetzt zuverlässig zwischen SMBv1 und SMBv3 und ermöglicht damit einen kontrollierten Datenfluss, ohne dass Maschinenmodifikationen notwendig sind. Das ist besonders relevant, weil viele Bestandsmaschinen – vor allem CNC- und DNC-gesteuerte Anlagen – ihre Datenstrukturen nicht aktualisieren können, aber weiterhin integraler Bestandteil der Produktion sind.

Mit der App wird es möglich, ältere OT-Systeme im Maschinennetzwerk sicher mit modernen IT-Servern zu verknüpfen. Die Protokollübersetzung erfolgt vollständig auf dem symmedia Edge Device, sodass IT und OT technisch sauber getrennt bleiben, während dennoch ein sicherer Datenaustausch gewährleistet ist.

Wie die SMB Converter App den Datenfluss steuert

Der Converter übernimmt das gesamte Datei-Handling zwischen Maschine (SMBv1) und Server (SMBv3) – inklusive Synchronisation. Statt einzelne Prozesse manuell zu überwachen, sorgt die App automatisch für einen konsistenten Datenstand:

  • Uploads: Dateien, die auf dem SMBv3-Server eingehen, werden automatisch in das Upload-Verzeichnis der Maschine übertragen.
  • Downloads: Dateien aus dem Maschinenverzeichnis werden zuverlässig an den SMBv3-Server übergeben.
  • Synchronisation: Dateien werden nicht nur kopiert, sondern auch gespiegelt. Wird eine Datei auf einer Seite gelöscht, wird sie auf der anderen ebenfalls entfernt.

Diese Logik verhindert Redundanzen, stellt stets aktuelle Dateistände sicher und entlastet die Produktions-IT von manuellen Abstimmungsprozessen.

Installation für alle „Connected“ Maschinen über das symmedia Hub Applikationsmanagement

Dank des integrierten Applikationsmanagements im symmedia EdgeDevices-Portal lässt sich die SMB Converter App schnell und strukturiert bereitstellen. Alle notwendigen Parameter – von SMBv1-Zugangsdaten über Hostname, Pfade und Credentials bis hin zu Polling- und Synchronisationsintervallen – werden zentral konfiguriert und verwaltet. So ist die Anwendung in kürzester Zeit einsatzbereit und lässt sich flexibel an bestehende Netzwerk- und Systemlandschaften anpassen.

Brownfield-Konnektivität – sicher, einfach, zukunftsfähig

Mit der neuen SMB Converter App wird die sichere Integration von Legacy-Maschinen in moderne IT-Landschaften wesentlich einfacher. Die Anwendung verbindet ältere OT-Systeme, die ausschließlich SMBv1 unterstützen, nahtlos mit heutigen SMBv3-basierten Infrastrukturen – ohne Anpassungen an den Maschinen selbst. Damit ermöglicht sie eine zuverlässige und zukunftsfähige Brownfield-Konnektivität, stärkt die IT-Sicherheit und schafft die Grundlage für stabile digitale Produktionsprozesse. So trägt der symmedia Hub entscheidend dazu bei, den Lebenszyklus von Bestandsmaschinen zu verlängern und gleichzeitig die Anforderungen moderner Fertigungsumgebungen zu erfüllen.

Damit wird der symmedia Hub einmal mehr zum zentralen Enabler für sichere und nachhaltige Maschinenkonnektivität.

  • Von der Pflichtaufgabe zum Erfolgsfaktor: So wird Maschinenmanagement in der Industrie 5.0 zum Treiber für Kosteneffizienz.

    Erfahren Sie dazu mehr unter: Smartes Asset Management im Hub


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sales@symmedia.de
+49 (0)521 9665 50


Kay Andorf, CPO bei symmedia
Autor
Kay Andorf

Kay Andorf ist Chief Product Officer bei symmedia und verfügt über umfassende Erfahrung in der Produktentwicklung und digitalen Transformation. Mit seiner Leidenschaft für innovative Lösungen treibt er, gemeinsam mit den symmedia Product Owner, die Entwicklung des symmedia Hub voran. Seine Artikel in der symZone geben Impulse, die Möglichkeiten der Digitalisierung voll auszuschöpfen.

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